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Fronleichnam am 20.06.2019 in Reichenbach – Erstkommunionkinder – Kuchenspenden – Blumenspenden für Blumenteppich

Von Petra Wagner | 22.05.19

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2018 05 28 DSC09411 FronleichnamFronleichnam in Reichenbach (Bild: Fronleichnam 2018 in Deizisau – Foto: Petra Wagner)

Unter dem Thema «Gott – wo bist du zu finden?» feiern wir in diesem Jahr am 20.06.das Fronleichnamsfest in Reichenbach.

Die Feier beginnt um 10h00 mit dem Gottesdienst in der Kirche St. Michael.

Die anschließende Prozession wird uns dann über zwei Stationen auf den Schulhof der Realschule und zum Brunnen vor der Brühlhalle führen, wo der abschließende feierliche Segen gespendet wird.

Im Anschluss sind dann alle in die Brühlhalle zum Gemeindefest mit Mittagessen, Kaffee und Kuchen eingeladen.

Nach negativen Erfahrungen bei der Firmung im vergangenen Jahr und der Erstkommunion in diesem Jahr hat uns das Ordnungsamt Reichenbach folgende dringliche Bitte mit auf den Weg gegeben:

Von auswärts anreisende Teilnehmer*innen werden gebeten, möglichst Fahrtgemeinschaften zu bilden, das Fahrzeug auf den zahlreich vorhandenen Parkplätzen bei der Brühlhalle bzw. auf den Lehrerparkplätzen in der Seidenstraße zu parken, und den kurzen Fußweg zur Kirche zu Fuß zurückzulegen.
Das Parken an der Bergstraße und auf den Bürgersteigen in der Paulinenstraße hat zu massiven Behinderungen und Beschwerden geführt und sollte tabu sein.
Thomas Vogel, Pfarrvikar

Demonstration des Glaubens – Fronleichnam
Kein Fest im katholischen Kirchenjahr ist öffentlicher: An Fronleichnam ziehen prächtige Prozessionen mit der Monstranz, dem meist prächtigen Gefäß zur Ausstellung der geweihten Hostie, durch die Straßen. Die Gemeinde bekennt damit selbstbewusst ihren Glauben und zeigt: „Seht her, das ist unser Gott. Ihr alle seid von ihm eingeladen!“

Der Name „Fronleichnam“ kommt aus dem Althochdeutschen: „Fron“ bedeutet „Herr“, „liknam“ Leib. Es geht also an diesem Tag um den „Leib des Herrn“. Der Herr ist Jesus Christus. Deshalb lautet die offizielle Bezeichnung „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“.
„Leichnam“ ist dagegen eine etwas unglückliche Übersetzung. Denn es geht gerade nicht darum, dass wir etwas Lebloses anbeten. Sondern wir feiern, dass Jesus lebendig mitten unter uns ist. Wie kann er das sein? In der Eucharistiefeier verwandeln sich Brot und Wein durch Gottes Segen in Leib und Blut Christi. Diese Feier hat Jesus selbst am Gründonnerstag beim Letzten Abendmahl eingesetzt. An Fronleichnam feiern wir also die Eucharistie als Sakrament, das uns den Leib Christi gibt, und erinnern uns an Jesu Geschenk. Das Brot ist der lebendige Leib Christi.

Am „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“ zeigen wir der Welt diesen lebendigen Gott. Bei der Prozession zieht die Gemeinde zusammen mit der geweihten Hostie in der Monstranz durch die Straßen. Die Kirche tritt damit hinaus in die Welt. Wenn auch oft die Kirche als „Haus Gottes“ bezeichnet wird, so zeigt sich an Fronleichnam ganz klar: Gott ist überall zu Hause. Gott versteckt sich nicht in einem Gebäude. Er will hinaus zu uns, zu seinen Kindern.

Zu laut für die Karwoche

Fronleichnam wird am ersten Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest und am zweiten nach Pfingsten gefeiert. Der Donnerstag verweist auf den Gründonnerstag, an dem Jesus das Letzte Abendmahl feierte und so die Eucharistiefeier stiftete. Allerdings wollte man am Gründonnerstag keine großen Prozessionen und laute Umzüge veranstalten, zu deplatziert wäre das in der stillen Karwoche gewesen. Aus diesem Grund findet Fronleichnam nach dem Osterfest statt. Papst Urban IV. setzte es 1264 als offizielles Kirchenfest ein. Doch schon zuvor gab es ein Fest zur Verehrung der Eucharistie: 1246 wurde auf eine Vision der heiligen Augustinernonne Juliana von Lüttich hin in Lüttich solch eine Feier begangen.
Simon Biallowons

 

 

Themen: Allgemeines, Erstkommunion/Firmung, Termine/Veranstaltungen | Kommentare deaktiviert